Fachschule für Sozialwesen

Schwerpunkt Jungend- und Heimerziehung

IN IHRER NÄHE

DIE SCHULEN

PERSPEKTIVEN


In der Tätigkeit eines Erziehers / einer Erzieherin mit dem Schwerpunkt Jugend und Heimerziehung erwartet Sie ein vielfältiges Spektrum an Arbeitsfeldern, in denen Sie tätig werden können.

Da kommt keine Langeweile auf, und wenn Sie nach einigen Jahren sich fachlich

weiterentwickeln möchten, können Sie sich einer ganz anderen Arbeitsform oder Zielgruppe zuwenden, ohne dass Sie einen neuen Abschluss benötigen.

Auch nach der Ausbildung wird es von den Anstellungsträgern gern gesehen,

wenn Sie Ihre beruflichen Kenntnisse durch Fort- und Weiterbildung up-to-date halten.


Je nach persönlicher Karriereplanung können Sie berufsbegleitende Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel Beratungs- und Gesprächsführungs-techniken erwerben oder weiterführende Fachschulen besuchen.

Für die therapeutische Ausrichtung bietet sich u.a. die Fachschule für Heilpädagogik an, für die Vorbereitung auf Leitungsfunktionen die Fachschule für Organisation und Führung, um nur 2 Möglichkeiten beispielhaft heraus zu greifen. Teilweise haben unsere Mitgliedsschulen selbst solche Angebote für Sie bereit, auf jeden Fall beraten wir Sie gerne auch in dieser Hinsicht.


Auch ein Hochschulstudium ist nach der Ausbildung möglich In der Entwicklung befinden sich verschiedene Modelle, mit denen Sie auf die praxisorientierte und Handlungskompetenz vermittelnde Fachschulausbildung mit einem Studium aufbauen können. Die jeweiligen Schulleitungen beraten sie hierzu gern. Die Fachhochschulreife kann parallel zur Schulausbildung erworben werden.

DOZENTINNEN/DOZENTEN


In unseren Schulen finden Sie unter den hauptamtlichen Lehrkräften einen besonders hohen Anteil an Menschen vor, die vor Beginn ihrer Lehrtätigkeit in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit praktisch tätig waren, oftmals auch in leitender Funktion.


Sie bringen einen reichen und reflektierten Erfahrungsschatz in das Unterrichtsgeschehen ein und können dieses daher realistisch und abwechslungsreich gestalten.

Neben der Vermittlung des wissenschaftlich fundierten Fachwissens fördern sie persönliche und berufsorientierte Kompetenzen.

Unterstützt werden diese Lehrkräfte von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die meist aktuell in unterschiedlichen Praxisfeldern stehen; sie leisten so einen wesentlichen Beitrag zum Praxisbezug der Ausbildung.


Der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung entsprechend sind in den wissenschaftlichen Lernbereichen Lehrkräfte mit Hochschulabschluss im Einsatz.

Soweit dies bei einer Lehrkraft in einem anderen Lernbereich nicht der Fall ist oder eine Person zu einer speziellen Thematik hinzugezogen wird, zeichnet sich diese durch gründliche und vertiefte Kenntnisse in dem unterrichteten Gebiet aus. Die jeweilige Schulaufsichtsbehörde wacht über die Qualifikation der eingesetzten Lehrkräfte.

FÖRDERUNG


Je nach individuellen Voraussetzungen stehen für die Finanzierung des Lebensunterhalts während der Ausbildung und der Ausbildungskosten unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich bei den zugeordneten Quellen über die Details.


Die Ausbildung an unseren Schulen berechtigt dem Grunde nach zum Bezug von Ausbildungsförderung für eine Erstausbildung bzw. eine weitere Ausbildung nach dem BAföG. Nach Vollendung des 30. Lebensjahres kommt unter Umständen ein Zuschuss nach dem Aufstiegsfortbildungsgesetz ( AFBG, sog. „Meister-BAföG) in Betracht.


  • www.meister-bafoeg.info
  • Nach dem Sozialgesetzbuch III kann die Bundesagentur für Arbeit zur

    Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt einen Bildungsgutschein gewähren. Voraussetzung ist die erschwerte Vermittelbarkeit im zuvor erlernten bzw. ausgeübten Beruf. Aus vorwiegend gesundheitlichen Gründen kommt eine Förderung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation nach dem Sozialgesetzbuch IX in Betracht. Kostenträger können Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft oder Bundesagentur für Arbeit sein.


    WICHTIGSTE VORTEILE


    • breites Spektrum an Arbeitsfeldern
    • intensive praxisnahe Ausbildung
    • praxiserfahrene Dozent/-innen


    BERUFSPROFIL

    Die Fachschulen für Sozialwesen der Fachrichtung Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung haben gemeinsam ein Berufsprofil erarbeitet. Dieses bietet bereits eine umfassende Orientierung über die Ausbildung und über die berufliche Tätigkeit der Absolvent/innen.


    Profil-JuHeErzSchulen-2009.pdf



    VORBILDUNG


    Mittlerer Bildungsabschluss, z.B. Mittlere Reife, Fachschulreife, Nachweis aus der Regelung 9+3 praktische Erfahrung in der Form eines einschlägigen Vorberufs aus dem Sozial- und Gesundheitswesens oder einer einjährigen geeigneten Tätigkeit unter fachlicher Anleitung.



    AUSBILDUNGSVERLAUF


    Die Fachschulen für Sozialwesen bieten die Ausbildung zum/zur Erzieher/in mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung in verschiedenen Formen der Praxisintegration und mit unterschiedlicher Dauer an:


    Ausbildung in drei Jahren (sog. Vollzeitausbildung)


    • Schulische Präsenzabschnitte und fachpraktische Ausbildung in Praxisstätten im Wechsel oder
    • zweijährige schulische Ausbildung mit nachfolgendem einjährigem Berufspraktikum


    Ausbildung im Teilzeitmodus, wobei Schulausbildung und Berufspraxis insgesamt maximal fünf Jahre dauern


    Die Organisation der Ausbildung im Detail ist der Darstellung jeder einzelnen Schule zu entnehmen.



    Hier finden Sie eine Auflistung von Arbeitsgebieten, in denen Erzieher/innen mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung tätig sind, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:


    • erzieherische Hilfen in stationärer und teilstationärer Form
    • ambulante Erziehungshilfen, Sozialpädagogische Familienhilfe
    • Kinder- und Jugendpsychiatrie
    • Tageseinrichtungen für Kinder: allgemein, integrativ oder besonders für junge Menschen mit Behinderungen
    • Einrichtungen der Jugendberufshilfe
    • Einrichtungen zur Resozialisierung gefährdeter, suchtkranker oder straffälliger junger Menschen
    • Jugendzentren, Jugendtreffs, Spielmobile und betreute Abenteuerspielplätze
    • Streetwork, Anlaufstellen für Straßenkinder
    • Ganztagsschulen, Schulsozialarbeit und pädagogische Assistenz an Schulen
    • Internate an Schulen für Menschen mit und ohne Behinderungen



    Sofern die Ausbildungsförderung nach dem BAföG an der Einkommens-

    oder Altersgrenze scheitert, kann geprüft werden, ob das Bildungskredit-

    programm der Bundesregierung greift. Der Antrag wird über das

    Bundesverwaltungsamt in Köln gestellt. Auch Banken bieten Bildungs- oder Studienkredite an, deren Konditionen oft günstiger sind, als bei Konsumentenkrediten. Bitte recherchieren Sie hierzu mit den entsprechenden Stichworten, da wir nicht auf einzelne Institute

    hinweisen möchten.


  • www.bildungskredit.de
  • Soweit Eltern die Ausbildung finanzieren, können sie neben dem

    Kinderfreibetrag und dem Ausbildungsfreibetrag eventuelle Schulgeldzahlungen als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Auch dies hilft bei der Refinanzierung der Ausbildung.



    Einzelne Anstellungsträger / Einrichtungen vergüten Ihre Mitarbeit im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung. Prüfen Sie daher bitte auch, ob Sie im Einzelfall während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung erhalten können.


    KONTAKT


    Robert Henn

    Email: r.henn@fsp-gengenbach.de

    HINWEISE


    Der LAG-Vorstand steht für die Diskussion bildungspolitischer Fragen zur Verfü-gung.Fragen zu den Ausbildungsgängen richten Sie bitte an die einzelnen Mitgliedsschulen.

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